Atem – Basiselement der nonverbalen Kommunikation

Atem

In der Zusammenarbeit mit Pferden ist der Atem von essentieller Wichtigkeit. Pferde nehmen etwa wahr, ob wir den Atem fließen lassen, oberflächlich in den Brustkorb atmen oder den Atem anhalten. Mit jeder dieser Wahrnehmungen ist für ein Pferd eine gewisse Stimmung und emotionale Befindlichkeit verbunden.

Ein flacher und rascher Atem bedeutet für Pferde Stress, Nervosität, Angst. Ein tiefer, ruhiger Atem dagegen bedeutet Ruhe, Souveränität, Entspannung. Als Therapeutin bin ich gefordert, dem Pferd eine kompetente und gelassene Partnerin zu sein, ein Verlassmensch, dem es vertrauen kann, neben dem es seinen Therapeutenjob in aller Ruhe ausführen kann. ist der Atem des Menschen tief und entspannt, so erkennt das Pferd dieses Entspannungsmuster und passt sich diesem nach Möglichkeit an. In Stressmomenten kann eine Therapeutin auf diese Weise beim Pferd für mentale Ausgeglichenheit und Ruhe sorgen. Als Fluchttier gibt es für ein Pferd immer wieder Situationen, in denen es, so gut es auch ausgebildet sein mag, mit Anspannung oder Erschrecken reagiert. Hier die notwendige Ruhe zu bewahren und auszustrahlen sorgt für Sicherheit und ist ein wichtiger Teil der Unfallprophylaxe.

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